Es ist an der Zeit.
Der Druck steigt, die Klagen häufen sich und Uber passt endlich seine Protokolle zur Hintergrundüberprüfung an. In jüngsten Rechtsstreitigkeiten wurde behauptet, die Plattform habe nicht genug getan, um sexuelle Übergriffe zu stoppen. Also jetzt? Strengere Regeln.
„Nachdem wir uns ein breites Spektrum an Rückmeldungen angehört haben, haben wir die Kriterien erweitert …“
Das Ziel? Sicherheit. Einfach. Aber die Ausführung ist jetzt konkreter. Fahrer mit der Verurteilung „möglicherweise sexueller Natur“ werden dauerhaft gesperrt. Stalking. Strangulation. Der Status eines Verbrechens oder Vergehens spielt hier keine Rolle. Uber zitiert Experten, die sagen, dass diese Verbrechen ein Vorbote zukünftiger Gewalt seien. Auch Bürgerrechtsgruppen und Verhinderer häuslicher Gewalt beteiligten sich.
Ehrlich gesagt war das alte System faul. Es wurde erst vor sieben Jahren überprüft. Der neue Prozess? Lebensdauer. Neunundneunzig Jahre Geschichte. Sie graben tiefer.
Moment, es ist nicht alles verbrannte Erde für bestehende Fahrer. Wenn Sie eine Aufzeichnung von vor mehr als fünfzehn Jahren haben und diese nicht sexueller Natur war, sind Sie wahrscheinlich auf der sicheren Seite. Zumindest solange keine schwerwiegenden Sicherheitsbeschwerden gegen Sie vorliegen. Der Rollout erfolgt immer noch Stück für Stück im ganzen Land.
Warum jetzt die Änderung?
Die New York Times hat bei ihren Ermittlungen keine Kompromisse eingegangen. Gewalttätige Auseinandersetzungen? Gemeinsam. Weibliche Fahrer? Die primären Ziele. Ein Bericht vom Dezember zeigte, dass Uber Fahrern immer noch grünes Licht für Gewaltverbrechen gibt. Das sieht schlecht aus. Wirklich schlecht.
Dann ist da noch Februar. Uber wurde für eine Vergewaltigung und Körperverletzung teilweise haftbar gemacht. Interne Dokumente zeigten, dass die App die Fahrt als riskant markierte. Das Opfer wurde nie benachrichtigt. Oder die Polizei. Sie haben versucht, 144 Millionen Dollar Schadensersatz zu verlangen? Ha. Das Gericht sagte nein. Sie zahlten 8,5 Millionen Dollar.
Sicherlich ein stolzer Preis. Aber im Vergleich zu was?
Das System ist immer noch lückenhaft. Die Regeln ändern sich. Autofahrer sind nervös. Die Fahrer sind hoffnungsvoll. Ob das tatsächlich funktioniert, weiß noch niemand.
Das Ziel ist die sicherste Plattform.
Zumindest ist das der Ton.
