Wie CD-R- und CD-RW-Discs Daten unterschiedlich speichern

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Vergessen Sie die mikroskopisch kleinen Grübchen, die Sie auf einer standardmäßig gepressten CD sehen. Diese dauerhaften, in den Kunststoff eingegossenen Unebenheiten sind die Art und Weise, wie analoge Audio- und frühe Daten-Discs funktionierten. Ein Laser liest sie, indem er Änderungen im Reflexionsvermögen erkennt. Eine klare Oberfläche entspricht einer „1“. Bump entspricht einer „0“. Einfach. Mechanisch. Dauerhaft.

Aber was passiert, wenn Sie selbst Daten schreiben möchten? Sie können in Ihrer Küche kein Plastik formen. Du brauchst Chemie.

Die Chemie der CD-R

Eine CD-R (Compact Disc Recordable) sieht aus wie eine leere CD, weist aber keine physischen Unebenheiten auf. Stattdessen wird eine klare Farbstoffschicht verwendet, die zwischen der Etikettenseite und der reflektierenden Spiegelschicht liegt.

Wenn Sie eine CD-R brennen, wird der Schreiblaser des Laufwerks heiß. Wirklich heiß. Es erhitzt Flecken auf dem Farbstoff, bis sie dunkler werden und undurchsichtig werden. Der Leselaser in Ihrem Player kümmert sich nicht mehr um Stöße. Es legt Wert auf Transparenz. Klarer Farbstoff reflektiert Licht. Dunkler Farbstoff absorbiert es. Der Spieler interpretiert diesen Abfall des Reflexionsvermögens als „0“.

Die Daten sind eingebrannt. Sie können das Einbacken nicht aufheben. Sobald dieser Farbstoff undurchsichtig wird, bleibt er undurchsichtig. Deshalb heißt es „beschreibbar“ und nicht „wiederbeschreibbar“.

Umschreiben mit Phase-Change-Technologie

CD-RW verfolgt einen intelligenteren, wenn auch komplexeren Ansatz. Es wird kein einfacher Farbstoff verwendet. Es verwendet eine spezielle kristalline Legierung, die ihren Zustand je nach Temperatur ändert. Dies ist der Kern dessen, wie CD-RW-Discs Daten speichern und sich von ihren beschreibbaren Verwandten unterscheiden.

Der Zauber liegt in den Phasenwechseleigenschaften des Materials:
– Erhitzen Sie es auf eine bestimmte hohe Temperatur und kühlen Sie es dann langsam ab. Das Material wird amorph (trüb/undurchsichtig).
– Erhitzen Sie es auf eine mittlere Temperatur, kühlen Sie es dann schnell ab und das Material wird kristallin (klar/transparent).

Der Schreiblaser steuert diesen Tanz. Es pulsiert mit unterschiedlichen Leistungspegeln, um die Legierung zwischen den Zuständen umzuschalten. Der Player-Laser liest dann wie zuvor den Unterschied im Reflexionsvermögen. Aber jetzt können Sie die Disc hunderte Male löschen und neu beschreiben, indem Sie die Kristallstruktur hin- und herdrehen.

Kompatibilität: Warum Ihr alter Player CD-RW hassen könnte

Es gibt einen Haken. Dieses Phasenwechselmaterial ist nicht ganz so reflektierend wie der Gold- oder Silberspiegel in einer Standard-CD. Es ist auch nicht so deutlich zu erkennen wie die scharfe Kante einer geformten Beule.

Ältere CD-Player, insbesondere solche, die vor Mitte der 90er Jahre hergestellt wurden, können CD-RW -Discs oft nicht lesen. Ihre Fotodioden sind nicht empfindlich genug, um das schwächere Signal zu erkennen. Sie können eine CD-R immer noch in fast jedem eigenständigen Player abspielen, da die dunkle Farbe deutlich genug zu erkennen ist. Wenn Sie jedoch ein Autoradio von 1998 oder einen alten Ghettoblaster haben, bringen Sie eine normal gepresste CD mit. Lassen Sie den RW zu Hause.

Das Essen zum Mitnehmen

  • CD-R verwendet Farbstoff, der dunkel brennt. Einmaliges Schreiben. Hohe Kompatibilität.
  • CD-RW verwendet eine Phasenwechsellegierung, die Zustände umkehrt. Wiederbeschreibbar. Geringere Kompatibilität mit älterer Hardware.
  • Standard-CD verwendet physische Pits. Schreibgeschützt. Universelle Kompatibilität.

Die Technik ging weiter. Blu-ray- und USB-Laufwerke übernahmen die Oberhand. Aber diese verstehen

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