Der Technologieriese hat Bestellungen für fast alle SD-Karten ausgesetzt und verwies auf einen beispiellosen Mangel an Speicherkomponenten, der durch das explosionsartige Wachstum in KI-Rechenzentren verursacht wird. Dies folgt auf eine ähnliche Ankündigung von Western Digital Anfang des Jahres, die auf eine schwere Versorgungskrise mit Auswirkungen auf die gesamte Speicherbranche hindeutet.
Die Grundursache: Die unersättliche Nachfrage nach KI
Der aktuelle Mangel ist nicht nur ein vorübergehender Mangel; Es ist eine direkte Folge der unaufhörlichen Ausbreitung der künstlichen Intelligenz. KI-Rechenzentren benötigen enorme Mengen an Hochgeschwindigkeitsspeicher, einschließlich SD-Karten und Festplatten, um die riesigen Datensätze zu speichern und zu verarbeiten, die für Schulung und Betrieb erforderlich sind. Die Nachfrage ist so schnell gestiegen, dass die Hersteller Schwierigkeiten haben, Schritt zu halten.
Offizielle Erklärung von Sony
Sony bestätigte die Aussetzung auf seiner japanischen Website und gab an, dass das Angebot auf absehbare Zeit nicht in der Lage sein wird, die Nachfrage nach CFexpress-Speicherkarten und SD-Speicherkarten zu decken. Ab dem 27. März 2026 wurden Bestellungen sowohl von autorisierten Händlern als auch von Direktkunden ausgesetzt. Das Unternehmen gab keinen Zeitplan für die Wiederaufnahme des Verkaufs bekannt und räumte ein, dass die Erholung der Produktion ungewiss sei.
Welche Produkte sind betroffen?
Der Stopp betrifft nahezu alle Arten von Sony-Speicherkarten, darunter:
- CFexpress Typ A und Typ B
- Standard-SD-Karten
Während einige Modelle der unteren Preisklasse möglicherweise noch in Produktion sind, sollten Verbraucher damit rechnen, dass die Verfügbarkeit auf breiter Front begrenzt ist. Der Schritt von Sony unterstreicht den Ernst der Lage, da das Unternehmen offen zugibt, nicht zu wissen, wann sich die Produktion normalisieren wird.
Der breitere Trend: Die Warnung von Western Digital
Sony ist nicht allein. Im Februar gab Western Digital bekannt, dass bereits zehn Monate vor dem Ende des Jahres alle Festplatten ausverkauft seien. Dies zeigt ein systemisches Problem im gesamten Speichersektor. Beide Unternehmen schwächeln unter der Last der KI-Nachfrage, so dass Verbraucher und Unternehmen nach Alternativen suchen.
Welleneffekte: Preiserhöhungen auf PlayStation-Konsolen
Der Speichermangel treibt auch die Preise für andere Sony-Produkte in die Höhe. Das Unternehmen kündigte kürzlich erhebliche Preiserhöhungen für seine PlayStation-Konsolen der aktuellen Generation an, wahrscheinlich aufgrund derselben Lieferengpässe. Dies verdeutlicht, dass die Speicherkrise über Speichermedien hinausgeht und sich auch auf die Unterhaltungselektronik auswirkt.
Die Aussetzung des SD-Kartenverkaufs durch Sony und die frühere Ankündigung von Western Digital sind klare Anzeichen dafür, dass die weltweite Speicherknappheit noch lange nicht vorbei ist. Das unaufhaltsame Wachstum von KI-Rechenzentren verändert die Technologielandschaft und zwingt Hersteller und Verbraucher gleichermaßen dazu, sich an eine neue Realität mit begrenztem Angebot und steigenden Kosten anzupassen.





















