Netflix erweitert sein Content-Angebot durch neue Lizenzvereinbarungen mit Paramount, Universal Pictures und Sony deutlich. Das Unternehmen gab diese Ergänzungen kürzlich in einem Aktionärsbrief bekannt und signalisierte damit einen Schritt, seine Position in der wettbewerbsintensiven Streaming-Landschaft weiter zu festigen.
Paramount-Titel kommen auf Netflix
Im Laufe des nächsten Jahres werden rund 20 Paramount-Shows zu Netflix hinzugefügt, darunter beliebte Serien wie SEAL Team, Watson (basierend auf Sherlock Holmes) und insbesondere Taylor Sheridans Mayor of Kingstown . Dies ist das erste Mal, dass Sheridans Fernseharbeit auf Netflix verfügbar ist, ein großer Gewinn für Fans des produktiven Schöpfers hinter Yellowstone und anderen erfolgreichen Western. Während einige Titel wie Matlock und King of Queens exklusiv für internationale Zuschauer erhältlich sein werden, erweitert der Deal den Netflix-Katalog für globale Abonnenten.
Universal Movies kommt zuerst auf Netflix
Netflix wird nun das primäre Streaming-Heim für die Live-Action-Filme von Universal Pictures sein, beginnend in diesem Monat mit Titeln wie Jurassic World: Rebirth. Diese Vereinbarung bietet Netflix exklusiven Vorabzugang zu wichtigen Filmveröffentlichungen und bietet Abonnenten einen überzeugenden Grund, ihr Abonnement aufrechtzuerhalten. Der Trend, dass sich Streaming-Dienste exklusive Fenster für Kinofilme sichern, nimmt zu, da Studios nach neuen Einnahmequellen und dem Direktvertrieb an den Verbraucher suchen.
Erweiterte Sony-Partnerschaft
Netflix hat außerdem seinen Vertrag mit Sony erweitert und ermöglicht nun das weltweite Streamen von Spielfilmen nach deren Kino- und Home-Entertainment-Ausstrahlung. Dazu gehören mit Spannung erwartete Filme wie The Legend of Zelda und Spider-Man: Beyond the Spider-Verse. Die Einführung wird schrittweise erfolgen, aber die langfristigen Auswirkungen sind klar: Netflix entwickelt sich zu einem dominanten Knotenpunkt für Blockbuster-Unterhaltung.
Die aggressive Expansion von Netflix in den Bereich lizenzierter Inhalte signalisiert eine Verlagerung hin zur Sicherung stark nachgefragter Titel, um Abonnenten in einem zunehmend überfüllten Streaming-Markt zu halten. Das Unternehmen positioniert sich als One-Stop-Shop für Fernsehen und Film und nutzt Studiopartnerschaften, um seinen Wettbewerbsvorteil zu behaupten.





















