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Apple wird bereits im nächsten Jahr Werbung in Karten einführen

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Laut einem aktuellen Bericht von Mark Gurman von Bloomberg plant Apple, möglicherweise bereits 2024 Werbung in seine Karten-App zu integrieren. Dieser Schritt steht im Einklang mit der umfassenderen Strategie von Apple, seine Dienste durch Werbung zu monetarisieren, ein Trend, der bereits in Apps wie Apple Music, TV und News erkennbar ist.

So funktionieren die Anzeigen

Die wahrscheinlichste Implementierung wird gesponserte Einträge in den Suchergebnissen von Maps umfassen. Unternehmen könnten dafür bezahlen, dass ihre Standorte oder Dienstleistungen hervorgehoben werden, wenn Benutzer nach Optionen in der Nähe suchen. Dies unterscheidet sich von störenden Werbeformaten wie Pop-ups, stellt aber dennoch eine Veränderung in der Benutzererfahrung dar.

Warum jetzt?

Apples Schritt, Anzeigen in Maps einzuführen, folgt einem ähnlichen Weg wie Google, das seit über einem Jahrzehnt Anzeigen in seiner Maps-App schaltet. Die Entscheidung beruht wahrscheinlich auf zwei Schlüsselfaktoren:

  • Umsatzdiversifizierung: Apple sucht aktiv nach neuen Einnahmequellen, die über den Verkauf von Hardware hinausgehen. Werbung bietet eine vorhersehbare und skalierbare Einnahmequelle.
  • Wettbewerbsdruck: Googles Dominanz in der mobilen Suche und bei der Kartenwerbung setzt Apple unter Wettbewerbsdruck. Durch die Integration von Anzeigen in Maps kann Apple einen Anteil an diesem lukrativen Markt erobern.

Mögliche Gegenreaktion

Während Apple bereits Anzeigen in mehrere seiner Dienste eingeführt hat, könnte der Versuch, sie in Maps hinzuzufügen, auf Widerstand der Nutzer stoßen. Einige Apple-Nutzer schätzen das werbefreie Erlebnis der App und könnten negativ auf gesponserte Einträge reagieren. Dies ist besonders relevant angesichts der wachsenden Frustration über Werbeaktionen in anderen Apple-Apps.

Apple reagierte nicht sofort auf Anfragen nach Kommentaren zu dieser Angelegenheit.

Zusammenfassend stellt die Einführung von Anzeigen in Maps durch Apple eine strategische Anstrengung zur Steigerung seiner Werbeeinnahmen dar und spiegelt die bereits von Google angewandten Taktiken wider. Allerdings besteht die Gefahr, dass die Änderung Benutzer verunsichert, die ein werbefreies Erlebnis bevorzugen, und das empfindliche Gleichgewicht zwischen Monetarisierung und Benutzerzufriedenheit verdeutlicht.

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